Vorstandsmitglieder schildern ihre tragischen Erlebnisse

Nachdem unsere drei Vorstandsmitglieder gesund wieder hier in Deutschland sind und die gesehenen und gehörten Schicksäle einigermaßen verarbeitet haben, erzählten sie uns die Geschichten der zum Teil schwärst traumatisierten Menschen. Es gab kaum Familien, die nicht mindestens ein Familienmitglied verloren haben. Mütter die ihre Kinder alleine versorgen müssen, weil der Vater von der IS umgebracht worden ist. Familien die zu Gott beten, dass ihre Töchter oder Frauen wieder freikommen. Oder Familien deren Kinder vor ihren Augen gestorben sind. Das unendliche traurige Schicksal der Menschen ist kaum zu beschreiben. Bei ihren Besuchen bei verschiedenen religiösen Gemeinden, wurde ihnen immer wieder von den Priestern gesagt, dass die Eziden am schlimmsten von dieser Tragödie betroffen sind. Die Gelder und Spenden die sie von Organisationen erhalten, würden sie dem größten Teil an Eziden spenden, da kein Christ in einem Zelt untergebracht und um sein Überleben kämpfen muss.
Es mangelt den Eziden in den notdürftigen Unterkünften, Rohbauten oder Zelten an allem Lebensnotwendigen. Nahrungsmittelmangel, Bekleidung und Decken bzw. Heizöfen um den Winter zu überleben sind nicht ausreichend für alle da, geschweige denn von Sanitären Anlagen (Toiletten und Duschen). Diese Menschliche Katastrophe spielt sich im 21. Jahrhundert vor den Augen der Weltöffentlichkeit ab. Nicht das all dies schon genug ist, mussten wir lt. Aussagen verschiedener Organisationen erfahren, dass bereits jetzt die Zuwendungen von internationalen Hilfsorganisationen um 25 % gekürzt worden sind und man hat sie schon darauf vorbereitet, dass es auch noch 50-75% werden.
Wir bitten Sie im Namen der Menschlichkeit verschließen Sie Ihre Augen nicht vor dieser Humanitären Katastrophe, und helfen Sie. Jeder kann helfen und jeder Cent zählt.

Rote Sonne e.V.

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